WAHLARZT / UNIQA Medical Partner / HONORAR / RÜCKERSTATTUNG

Was bedeutet Wahlarzt?

Ich führe meine Ordination als Wahlarztpraxis. Dadurch entsteht ein Rahmen, der persönliche Betreuung mit ausreichend Zeit für Ihre Anliegen ermöglicht, häufig eine raschere Terminvergabe erlaubt und bei Bedarf die zeitnahe Organisation weiterführender Diagnostik erleichtert. Die ärztlichen Leistungen werden direkt mit Ihnen abgerechnet und Sie erhalten nach Ihrem Termin eine Honorarnote.

Diese können Sie bei Ihrer gesetzlichen Krankenversicherung zur teilweisen Rückerstattung einreichen. Je nach Versicherung und erbrachter Leistung wird ein entsprechender Anteil der Kosten rückvergütet. Wenn Sie über eine Zusatzversicherung für ambulante Leistungen verfügen, kann – abhängig von Ihrem Vertrag – auch der verbleibende Restbetrag ganz oder teilweise übernommen werden. Wir helfen Ihnen gerne bei der Rückerstattung.

Häufige Fragen zum Wahlarzt

Das heißt, dass ich im Rahmen meiner Tätigkeit im MED9-Ärztezentrum Teil des offiziellen Gesundheitsnetzwerks der UNIQA Versicherung bin. Dies bringt für Patientinnen und Patienten Vorteile wie z.B. administrative Erleichterungen, eine vereinfachte Abrechnung sowie eine raschere Versorgung.

Nach Ihrem Termin erhalten Sie eine Honorarnote, auf der die erbrachten ärztlichen Leistungen angeführt sind. Diese kann anschließend bei Ihrer Krankenversicherung eingereicht werden.

Die Bezahlung erfolgt direkt in der Ordination per Barzahlung oder Bankomatkarte.

Sollte ein operativer Eingriff notwendig werden, informiere ich Sie gerne persönlich über das weitere Vorgehen, die organisatorischen Abläufe und die dabei entstehenden Kosten.

Termine zur Abklärung, Beratung und konservativen Behandlung biete ich Ihnen an meinen Standorten in Wien und Graz an. Wenn ein operativer Eingriff notwendig wird, führe ich diesen persönlich in der Privatklinik der Kreuzschwestern in Graz durch oder überweise Sie in ausgewählte Häuser in Wien.

Zeit ist kostbar. Falls Sie einen vereinbarten Termin nicht wahrnehmen können, bitte ich um Absage spätestens 24 Stunden vor dem Termin. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen muss ich mir vorbehalten, den Termin in Rechnung zu stellen.

Ordinationsbesuch

Ablauf und wichtige Unterlagen

Ablauf eines Ordinationsbesuch, welche Unterlagen hilfreich sind und wie Sie sich auf Ihren Termin vorbereiten können.

Ein Ordinationsbesuch dient nicht nur der Untersuchung Ihrer Beschwerden, sondern vor allem einer sorgfältigen Einordnung Ihrer individuellen Situation. Je besser die vorhandenen Informationen vorliegen, desto gezielter können Beschwerden beurteilt und die nächsten Schritte besprochen werden.

Gerade bei Beschwerden an Knie und Hüfte ist es hilfreich, wenn bereits vorhandene Befunde, Bildgebung oder Vorinformationen zum bisherigen Verlauf zum Termin mitgebracht werden. So lässt sich schneller ein klares Bild gewinnen und die für Sie passende Behandlung besprechen. Befunde können vorab per e-Mail an befund@ortholoewe.at geschickt werden.

Wie läuft mein Ordinationsbesuch ab?

Am Beginn steht das persönliche Gespräch. Mir ist wichtig, Ihre Beschwerden nicht vorschnell auf einen einzelnen Befund zu reduzieren, sondern Ihre Situation insgesamt zu verstehen. Dazu gehören die genaue Einordnung Ihrer Beschwerden, Ihre persönliche Lebenssituation, Ihre Erwartungen an die Behandlung und letztliche die Frage, welche Therapie für Sie am besten ist.

Darauf folgt die klinische Untersuchung. Je nach Fragestellung werden Beweglichkeit, Belastbarkeit, Schmerzpunkte, Stabilität und funktionelle Zusammenhänge beurteilt. Bereits vorhandene Befunde oder Bildgebung werden dabei gemeinsam besprochen und in die Beurteilung einbezogen.

Ziel des Termins ist es, Ihre Beschwerden präzise einzuordnen und gemeinsam die nächsten Schritte festzulegen – von konservativen Maßnahmen über weiterführende Diagnostik bis hin zu einer möglichen operativen Behandlung. Die Ordination bietet den Rahmen, all diese Punkte in Ruhe zu besprechen und daraus ein klares, nachvollziehbares Behandlungskonzept zu entwickeln.

Welche Unterlagen sollte ich mitbringen?

Hilfreich sind insbesondere:

  • vorhandene Röntgenbilder, MRT- oder CT-Befunde
  • frühere Arztbriefe, Operationsberichte oder Entlassungsbriefe
  • eine Übersicht über bereits erfolgte Behandlungen oder Therapien
  • falls vorhanden: eine Liste Ihrer regelmäßig eingenommenen Medikamente
  • relevante Informationen zu Vorerkrankungen oder früheren Eingriffen

Häufige Fragen zum Ordinationsbesuch

Nein. Vorhandene Unterlagen sind hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich. Wenn noch keine Befunde vorliegen, kann im Termin besprochen werden, welche weiteren Untersuchungen sinnvoll sind. Dennoch gilt: Je mehr Informationen ich von Ihnen als Arzt erhalte, desto rascher und sicherer kann ich eine Entscheidung treffen.

Am besten bringen Sie vorhandene Bildgebung in der Form mit, in der sie Ihnen vorliegt – etwa als Ausdruck, CD oder digitalen Zugang, sofern verfügbar.

Das hängt von der Fragestellung und dem Umfang der Beschwerden ab. Gerade bei einer Erstabklärung oder der Erstellung einer Zweitmeinung ist es wichtig, genügend Zeit einzuplanen. Mit den von mir veranschlagten 45 Minuten für eine Erstkonsultation ist erfahrungsgemäß eine umfassende medizinische Anamnese problemlos möglich.

Ja. Gerade wenn Beschwerden noch nicht eindeutig eingeordnet sind, ist die umfassende orthopädische Abklärung der richtige erste Schritt.